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BBC dreht für eine Dokumentation am IUL

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IUL Mitarbeiter Frank Volk und André Schulze demonstrieren den Prozess des Spänestrangpressens © Martina Hengesbach​​/​​TU Dortmund
IUL-Mitarbeiter Frank Volk und André Schulze demonstrieren den Prozess des Spänestrangpressens

Die Weiterentwicklung des Spänestrangpressens zum direkten Recycling von Aluminium zur Herstellung von Blechen und Bauteilen wie z. B. Näpfen wurde im Rahmen eines DFG-Forschungsprojektes am IUL erforscht. Ein Redakteur der BBC (British Broadcasting Corporation) ist im Austausch mit britischen Forscherkollegen auf die Arbeiten des IUL aufmerksam geworden und hat das Verfahren nun für eine Dokumentation zum Thema Reduzierung von Treibhausgasemissionen gefilmt.

Im Rahmen der Dreharbeiten wurden die einzelnen Verfahrensschritte zum direkten Recycling von Aluminiumspänen erklärt und demonstriert. Die Aluminiumspäne werden zunächst zu einem Block kompaktiert und anschließend direkt weiterverarbeitet: Aus dem erwärmten Block wird durch Strangpressen ein offenes Profil hergestellt, das danach mittels Walzen zu einem Blech aufgeweitet wird. Aus den Blechen können schließlich Produkte wie z. B. Biegeteile oder Tiefziehnäpfe erzeugt werden. Die Umformbarkeit und mechanischen Eigenschaften der recycelten Aluminium-Produkte reichen bis zu 95 Prozent an die Qualität herkömmlich produzierter Produkte heran. Für viele Anwendungen ist das vollkommen ausreichend. Der Vorteil des direkten Aluminiumrecyclings ist die Einsparung des energieintensiven und mit Materialverlusten verbundenen Wiedereinschmelzprozesses.

Das von der BBC aufgenommene Bildmaterial soll Teil einer neuen Dokumentation über die Reduzierung von CO2-Emissionen werden. Das Thema ist angesichts der steigenden Energiepreise auch für die Industrie aktueller denn je. Dabei ist das direkte Recycling von Aluminiumspänen nicht grundlegend neu, denn das Patent stammt ursprünglich von 1945. Bereits seit 2008 wird am IUL zum Thema Aluminiumrecycling geforscht. Der Prozess des Strangpressens von Spänen wurde dabei grundlegend untersucht und das Verfahren und die Qualität der Profile kontinuierlich weiterentwickelt. So konnten bereits drei DFG-Projekte eingeworben und zwei Dissertationen zu diesem Thema verfasst werden. Die Forschungsarbeiten am IUL können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, das direkte Aluminiumrecycling in die industrielle Anwendung zu bringen.

Ansprechpartner für Rückfragen: André Schulze

IUL Mitarbeiter André Schulze erklärt das Kompaktieren der Aluminiumspäne © Martina Hengesbach​​/​​TU Dortmund
IUL-Mitarbeiter André Schulze erklärt das Kompaktieren der Aluminiumspäne

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